Anke Hertzsch hat andere Dinge im Kopf wie Urlaub. Die 42-Jährige wird eine eigene SOS-Kinderdorf-Familie übernehmen. In Kürze ist das renovierte Familienhaus fertig. "Dann kommen endlich die Kinder", freut sie sich. Bis zu sechs Kinder wird sie betreuen. Was sie erwartet, weiß die gelernte Erzieherin. Sie war schon als "Nanny" in Alaska und Amerika und hat einen deutschen Kinder-garten geleitet. Warum sie sich bei SOS-Kinderdorf beworben hat: „Bisher konnte ich die Kinder nur eine begrenzte Zeit lang betreuen. Hier kann ich längerfristige Beziehungen aufbauen.“ Seit einem halben Jahr hilft sie im SOS-Kinderdorf mit. „Kinder betreuen, das kannst Du gut!" – lautete das fachmännische Urteil der Kinder. Dass sie als Kinderdorf-Mutter jetzt Tag und Nacht für die Kinder da sein muss, stört sie nicht. Auch eine SOS-Kinderdorfmutter hat Urlaub und freie Tage. Eine Erzieherin und eine Familienhelferin stehen ihr zur Seite.
In ganz Deutschland werden Frauen wie Anke für SOS-Kinderdorf-Familien gesucht. Infos unter www.sos-kinderdorf.de/kdm